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Laufende Projekte

Projekt „Anvertraubare Professionelle Tätigkeiten (APT)“

Projektleitung: Prof. Dr. M. Wijnen-Meijer 
Projektverantwortlicher TUM MEC: Dr. med. Kathrin Breitenbach, Dr. med. Ch. Holzmann-Littig
Weitere Kooperationspartner: Task Force APT Klinische Lehre 

Beschreibung:

Um die Studierenden der TUM im letzten Studienjahr, dem sogenannten Praktischen Jahr, bestmöglich auf ihre späteren Aufgaben als Assistenzärzten/innen vorzubereiten, wurden in diesem Projekt die sogenannten „Anvertraubaren Professionellen Tätigkeiten“ (APT) zunächst in den Pflichtfächern Chirurgie und Innere Medizin sowie im Wahlfach Allgemeinmedizin und mittlerweile in fast allen Abteilungen im Klinikum rechts der Isar sowie in vielen Lahrkrankenhäusern eingeführt. APT beschreiben authentische, hoch-relevante, in sich abgeschlossene Aufgaben und Tätigkeiten, die für den Arztberuf charakteristisch sind. Optimalerweise werden die Studierenden im Rahmen einer 1:1-Betreuung von den betreuenden Ärzten/innen in ihren Tätigkeiten angeleitet und bewertet. Anhand von definierten Supervisionsstufen wird festgelegt, in welchem Grad der Selbstständigkeit ein/e Studierende/r eine APT aktuell und in Zukunft durchführen darf.
Ein essentieller Teil der APT ist die kontinuierliche Supervision und Bewertung durch die betreuenden Ärzte/innen. Feedbackgespräche sollen strukturiert und regelmäßig zu Beginn, während und am Ende des jeweiligen PJ-Tertials stattfinden und die Betreuer sollen konstruktives Feedback zur persönlichen Entwicklung (Stärken, Verbesserungspotential, Ausblick) erteilen.
Im Rahmen des Projekts wurden zunächst die bestehenden Logbücher  überarbeitet und an das neue Format der APT angepasst. Aktuell erfolgt die Überarbeitung der fehlenden Logbücher, damit die Methode bald in allen Abteilungen im Klinikum rechts der Isar und den Lehrkrankenhäusern umgesetzt werden kann. Außerdem werden regelmäßig Schulungen für Studierende und Dozierende sowie ein Monitoring der Methode, einschließlich regelmäßiger Evaluation, durchgeführt. Die erhobenen Daten sollen zeitnah publiziert werden.

 

 

Projekt „Beste Landpartie Allgemeinmedizin (BeLA)“

Förderung: Ein vom bayrisches Gesundheitsministerium gefördertes Ausbildungsprojekt des Instituts für Allgemeinmedizin der Technischen Universität München in Kooperation mit den Kliniken und Hausärzten der Ausbildungsregionen Dillingen a.d. Donau, Eichstätt/Kösching und Mühldorf/ am Inn.
Laufzeit:  seit 2018
Projektleitung: Prof. Dr. P. Berberat,Prof. Dr. M. Wijnen-Meijer und Prof. Dr. A. Schneider
Projektverantwortlicher TUM MEC: Prof. Dr. M. Wijnen-Meijer
Weitere Kooperationspartner: 
Allgemeinmedizin der TU München

Beschreibung:
Im ländlichen Raum gibt es ein Mangel an Allgemeinmedizinern. Dieses Problem wird sich in den kommenden Jahren noch weiter vergrößern, weil derzeit jeder dritte Hausarzt in Bayern schon über 60 Jahre alt ist. Studien aus anderen Ländern mit dem gleichen Problem zeigen, dass es wichtig ist, die Studierenden von Beginn ihres Studiums an für die Arbeit in einem ländlichen Raum zu interessieren und zu unterstützen. Um dies zu erreichen, wurde das „Beste Landpartie Allgemeinmedizin“ (BeLA)-Programm entwickelt. Dieses Projekt wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert. Das Institut für Allgemeinmedizin (Prof. Dr. med. Antonius Schneider) ist für dieses Projekt verantwortlich, und TUM MEC unterstützt in Sachen Didaktik. Neben der Entwicklung neuer didaktischer Konzepte für die an diesem Programm teilnehmenden Studierenden (z.B. eine Verbindung zwischen praktischem Lernen, Seminar- und Simulationsausbildung und der Nutzung eines Portfolios) finden auch Schulungen für Allgemeinmediziner im Bereich Ausbildung und Mentoring statt.

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Webseite der Allgemeinmedizin.