Startseite » Simulationspatienten-Programm

Simulationspatienten-Programm

Ein weiterer Baustein in der Lehre bietet das bereits seit 2008 bestehende Simulationspatienten-Programm. Mit Hilfe von derzeit knapp 20 Schauspielpatient*innen können simulierte Gespräche zwischen ärztlichen Mitarbeitenden und Pflegepersonen bearbeitet und durchgeführt werden. Die Simulationspatient*innen sind somit dem direkten Kontakt mit realen Patient*innen vorgelagert. Dies hat viele Vorteile. So können einzelne Aspekte eines Gesprächs gezielt bearbeitet werden und echte Patient*innen werden durch den Schauspieleinsatz entlastet. Darüber hinaus kann die Patient*innensicht ergründet werden, was wiederum zu einem verbesserten Kontakt zwischen Ärzt*innen und Patient*innen führt.

Mit dieser Methode können insbesondere kommunikative Fähigkeiten und Fertigkeiten gezielt in einem geschützten Rahmen eingeübt werden. Dazu gehören alle Arten der Kommunikation zwischen Ärzt*innen und Patient*innen. Angefangen mit den Grundlagen eines Anamnesegesprächs, wie im Kurs Ärztliche Gesprächsführung 1 vermittelt, oder vertieft in einem Visitengespräch im MTC Modul Stationsmanagement bis hin zu emotional komplexen Gesprächen und der Überbringung von schlechten Nachrichten in der Ärztlichen Gesprächsführung 3.

Unsere Simulationspatient*innen haben größtenteils eine Ausbildung als Schauspieler*in und können somit unterschiedliche Typen von Patient*innen und Erkrankungen simulieren. Des Weiteren erhalten unsere Schauspieler*innen in regelmäßigen Abständen eine Schulung in Feedbackkultur, um unseren Studierenden hilfreiche Rückmeldungen aus der Perspektive der Erkrankten geben zu können.

Bei Interesse oder Fragen zu unserem Simulationspatienten-Programm wenden Sie sich bitte an Ulrich Häßner: u.haessner@tum.de