Startseite » Laufende Projekte

Laufende Projekte

Projekt „Anvertraubare Professionelle Tätigkeiten (APT)“

Projektleitung: Prof. Dr. M. Wijnen-Meijer 
Projektverantwortlicher TUM MEC: Dr. med. Ch. Holzmann-Littig, Dr. med. E. Klein,  
Weitere Kooperationspartner: Task Force APT Klinische Lehre 

Beschreibung:

Um die Studierenden der TUM im letzten Studienjahr, dem sogenannten Praktischen Jahr, bestmöglich auf ihre späteren Aufgaben als Assistenzärzten/innen vorzubereiten, wurden in diesem Projekt die sogenannten „Anvertraubaren Professionellen Tätigkeiten“ (APT) in den Pflichtfächern Chirurgie und Innere Medizin und im Wahlfach Allgemeinmedizin im Klinikum rechts der Isar eingeführt. APT beschreiben authentische, hoch-relevante, in sich abgeschlossene Aufgaben und Tätigkeiten, die für den Arztberuf charakteristisch sind. Optimalerweise werden die Studierenden im Rahmen einer 1:1-Betreuung von den betreuenden Ärzten/innen in ihren Tätigkeiten angeleitet und bewertet. Anhand von definierten Supervisionsstufen wird festgelegt, in welchem Grad der Selbstständigkeit ein/e Studierende/r eine APT aktuell und in Zukunft durchführen darf.

Aktuell erfolgt nun nach erfolgreicher Einführung in den ersten Fächern die Implementierung dieser Methode in den weiteren Wahlfächern im Klinikum rechts der Isar. Im nächsten Schritt ist dann die Einführung dieser Methode auch in den akademischen Lehrkrankenhäusern der Technischen Universität München geplant.

Ein essentieller Teil der APT ist die kontinuierliche Supervision und Bewertung durch die betreuenden Ärzte/innen. Feedbackgespräche sollten strukturiert und regelmäßig zu Beginn, während und am Ende des jeweiligen PJ-Tertials stattfinden und die Betreuer sollten konstruktives Feedback zur persönlichen Entwicklung (Stärken, Verbesserungspotential, Ausblick) erteilen. Im Rahmen des Projekts wurden zunächst die bestehenden Logbücher für die PJ-Tertiale in der Chirurgie, Inneren Medizin und Allgemeinmedizin überarbeitet und an das neue Format der APT angepasst. Aktuell erfolgt die Überarbeitung der weiteren Logbücher. Außerdem werden regelmäßig Schulungen für Studierende und Dozierende sowie ein Monitoring der Methode, einschließlich regelmäßiger Evaluation, durchgeführt.

 

  

 

Projekt „Interprofessionelle Ausbildungsstation in der Neonatologie - Gemeinsam einen guten Start ermöglichen (IPANEO)“

Förderung: Robert Bosch Stiftung GmbH „Operation Team – Transfer der interprofessionellen Lehrkonzepte“
Laufzeit:  2019-2020
Projektleitung: Prof. Dr. P. Berberat zusammen mit Prof. Dr. M. Krüger (Chefarzt der Klinik für Neonatologie / München Klinik Schwabing) und A. Göttlicher (Pflegerische Leitung München Klinik Schwabing)
Projektverantwortlicher TUM MEC: Ch. Straub
Weitere Kooperationspartner: 
München Klinik Akademie / Berufsfachschule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Beschreibung:
Das Projekt IPANEO beinhaltet den Transfer einer allgemeinpädiatrischen Interprofessionellen Ausbildungsstation in den Bereich der Neonatologie. Die am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg konzipierte und erfolgreich durchgeführte Interprofessionelle Ausbildungsstation in der Pädiatrie (IPAPÄD) wird in die Klinik für Neonatologie der München Klinik Schwabing übertragen. Hierfür werden die Lehr- und Lernmaterialien der IPAPÄD auf die Erfordernisse der Neonatologie angepasst und Lehr- und Lernmaterialien aus dem Medizinstudium der TUM sowie aus der Berufsfachschule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege der München Klinik Akademie integriert. Auf der IPANEO versorgen und betreuen Medizin-Studierende im PJ mit Wahlfach Pädiatrie und Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ab dem 2. Ausbildungsjahr als interprofessionelle Teams PatientInnen und deren Familien weitgehend selbständig. Die interprofessionellen Teams werden von geschulten ärztlichen und pflegerischen LernbegleiterInnen im Arbeits- und Lernprozess begleitet und supervidiert. Die Schwerpunkte des Einsatzes auf der IPANEO liegen auf einer synchronisierten pflegerischen und ärztlichen Versorgung, einer positiven Feedbackkultur sowie der Stärkung der interprofessionellen Kommunikation im klinischen Arbeitsalltag.

 

 

Projekt „Beste Landpartie Allgemeinmedizin (BeLA)“

Förderung: Ein vom bayrisches Gesundheitsministerium gefördertes Ausbildungsprojekt des Instituts für Allgemeinmedizin der Technischen Universität München in Kooperation mit den Kliniken und Hausärzten der Ausbildungsregionen Dillingen a.d. Donau, Eichstätt/Kösching und Mühldorf/ am Inn.
Laufzeit:  seit 2018
Projektleitung: Prof. Dr. P. Berberat,Prof. Dr. M. Wijnen-Meijer und Prof. Dr. A. Schneider
Projektverantwortlicher TUM MEC: Prof. Dr. M. Wijnen-Meijer
Weitere Kooperationspartner: 
Allgemeinmedizin der TU München

Beschreibung:
Im ländlichen Raum gibt es ein Mangel an Allgemeinmedizinern. Dieses Problem wird sich in den kommenden Jahren noch weiter vergrößern, weil derzeit jeder dritte Hausarzt in Bayern schon über 60 Jahre alt ist. Studien aus anderen Ländern mit dem gleichen Problem zeigen, dass es wichtig ist, die Studierenden von Beginn ihres Studiums an für die Arbeit in einem ländlichen Raum zu interessieren und zu unterstützen. Um dies zu erreichen, wurde das „Beste Landpartie Allgemeinmedizin“ (BeLA)-Programm entwickelt. Dieses Projekt wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert. Das Institut für Allgemeinmedizin (Prof. Dr. med. Antonius Schneider) ist für dieses Projekt verantwortlich, und TUM MEC unterstützt in Sachen Didaktik. Neben der Entwicklung neuer didaktischer Konzepte für die an diesem Programm teilnehmenden Studierenden (z.B. eine Verbindung zwischen praktischem Lernen, Seminar- und Simulationsausbildung und der Nutzung eines Portfolios) finden auch Schulungen für Allgemeinmediziner im Bereich Ausbildung und Mentoring statt.

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Webseite der Allgemeinmedizin.